Die lieben Gewohnheiten

Aktualisiert: 9. Juli 2019

Ob wir nun wollen oder nicht, unser Leben besteht auf etlichen Gewohnheiten. Die meisten erlernen wir bereits in unserer Kindheit. Ganz unterbewusst schauen wir uns vieles von unseren Eltern ab. Manchmal auch von Freunden oder Vorbildern, die uns im Leben begegnen.

Nicht immer ist uns bewusst, dass es schlechte Gewohnheiten sind. Aber manchmal wollen wir gewisse Dinge auch unbedingt loswerden, wie der süße Nachtisch nach dem Mittagessen. Haben wir uns erstmal etwas angewöhnt, ist es meist schwer, dies wieder zu ändern.


Wirklich kompliziert ist es, wenn wir uns einem Ernährungsprogramm hingeben, in dem wir alle Gewohnheiten über Bord werfen. Der Körper ist schlichtweg total verwirrt. Von heute auf morgen, ohne jeden Grund, sollen wir nun etwas anderes essen, zu anderen Zeiten und eine ganz andere Kalorienanzahl. Dies funktioniert nie auf Dauer, denn wir brauchen unsere Gewohnheiten. Wenn wir etwas wirklich dauerhaft verändern wollen, müssen wir es mindestens 6 Monate lang machen. Und dabei macht es Sinn, wenn man sich auf kleine Bestandteile konzentriert.


TIPP 1

Nicht alles auf einmal: such dir nur EINE lästige Gewohnheit aus und versuche sie, bewusst zu verändern. Dies können z.B. erstmal die Getränke sein.


TIPP 2

Schritt für Schritt: Hast du dir eine Gewohnheit ausgesucht, versuche sie über einen längeren Zeitraum zu verändern. Du möchtest weniger gesüßte Getränke trinken, aber es fällt dir schwer, komplett auf Wasser umzustellen? Versuche, den Zucker schrittweise zu reduzieren. Trinke am Tag anstatt 3 Gläser Limonade nur noch 1 Glas.


TIPP 3

Locker bleiben am Wochenende: Um eine Gewohnheit zu verändern, reicht es aus, wenn wir 5 von 7 Tage diese einhalten. Das heißt für dich, dass du z.B. am Wochenende beruhigt mit Freunden und Familie dir etwas gönnen kannst, solange du in deinem Wochenrythmus wieder an deinen Gewohnheiten arbeitest.


TIPP 4

Dran bleiben: keine Gewohnheit ändert sich von heute auf morgen. Du brauchst eine ganze Weile, mindestens 6 Monate, um dies fest zu verankern. Scheitern ist nicht schlimm, sogar ein wenig normal. Raff dich auf und versuche es erneut.



Nicht nur für uns sind Gewohnheiten wichtig. Natürlich sind wir für unsere Kinder das beste Vorbild. Was wir essen, wie wir essen und was wir einkaufen. Der Geschmack ist ebenso eine Gewohnheit. Er prägt sich schon in den ersten Jahren deutlich aus. Das heißt nicht, dass er sich nicht im Laufe der Zeit ändert. Ich habe als Kind nie Erdnussbutter gemocht, bzw. es gab niemals Erdnussbutter. Nun bin ich der absolut größte Fan. Ich weiß nicht mehr, wann es anfing, aber mein Geschmack war plötzlich darauf gepolt.


Jeder von uns schmeckt anders. Nun können wir den Geschmack unserer Kinder nicht vorgeben, aber mit viel Auswahl immer wieder neue Geschmacksrichtungen ansprechen. Dies kann aus verschiedenen Ländern oder auch Kulturen sein. So erweitert sich nicht nur unser Bewusstsein, sondern auch das unserer Kindern.


Was sind für dich deine schlimmsten Gewohnheiten?


Deine Elisa

© 2019 Fräulein Immersatt

Folge uns auf

  • Fräulein Immersatt Facebook
  • Fräulein Immersatt Instagram