Wusstest du eigentlich schon...?

... eine Menge Lebensmittel enthalten viel versteckten Zucker und sind wenig gesundheitsfördernd für dich.

Wir klären dich auf.

Mit diesem leckeren Apfelmus ist das so eine Sache, denn meist schlummert hier viel versteckter Zucker. Aber erstmal zur Erklärung, was der Unterschied zwischen Apfelmus, Apfelmark und Apfelkompott ist. Sowohl Apfelmark als auch Apfelmus bestehen aus passierten Äpfeln. Apfelkompott hingegen wird nicht passiert und enthält noch Apfelstücken. Nach den Leitsätzen des deutschen Lebensmittelbuches für Obsterzeugnisse ist festgelegt, dass Apfelmus gezuckert bzw. gesüßt werden darf. Hier liegt der Zuckergehalt mindestens bei 16,5%. Apfelmark hingegen ist die in diesem Punkt bessere Alternative. Hier ist nur der Zucker aus den Äpfel enthalten. Manchmal wird noch Ascorbinsäure hinzugegeben, für eine schönere braune Farbe. Ein Blick auf die Zutatenliste schafft Klarheit. Also Augen auf beim Apfelmuskauf! 

Der leckere Saft auf dem Frühstückstisch, der ist doch viel besser als das langweilige Wasser, oder? Für den einen oder anderen mag das so sein, aber ist es auch gesund? Die Süße aus Früchten ist die natürlichste, die es gibt. Kaufst du dir also einen Saft nur auf Früchten oder Gemüse, ist grundsätzlich erstmal nichts dagegen einzuwenden. Natürlich kannst du die deine Säfte auch selbst herstellen. Die Menge an Obst und Gemüse, die dort verarbeitet wird, würdest du nur kaum so als Ganzes essen, wenn es schön angerichtet auf dem Tisch liegt. Und da liegt der große Unterschied. Nehmen wir als Beispiel einen Orangensaft. Für ein Glas frisch gepressten Orangensaft brauch man (nur so übern dicken Daumen) vielleicht 3 Orangen. Das Glas ist schnell ausgetrunken, aber die 3 Orangen? Würdest du sie auch essen wollen? Für die meisten ist das zuviel an Obst, und man bekommt eher Bauchschmerzen. Fruchtzucker aus Säften ist also mehr als aus den ganzen Stücken. Und dies greift unseren Darm an. Säfte sollte daher nicht als Getränk, sondern eher als Obstsnack angesehen werden, und auch das nur in Maßen.
Leider gibt es auch unzählige Hersteller von Säften, die so gut wie kein frisches Obst verwerten, sondern irgendwelche Konzentrate, um den Geschmack und die Farbe zu simulieren, und ordentlich Zucker, um es schmackhaft süß zu machen. Es lohnt sich als in jedem Fall ein Blick auf die Zutatenliste. Greife gerne zu frischem Saft ohne Zusätze, und trinke ihn in Maßen, denn zuviel Fruchtzucker schädigt den Darm.

Ob nun der geliebte Ketchup oder die Tomatensoße - Kinder lieben es! Nur leider versteckt sich in so vielen Produkten unser Feind, der Zucker. Auf einen handelsübliche Ketchup kommen schon 22 gr Zucker auf 100 gr. Wusstest du das eigentlich schon? Warum also nicht auf die herkömmliche Variante zurückgreifen? Tomaten, etwas Olivenöl, Knoblauch, Schalotten und ein paar Gewürze, schon ist es fertig. Und du kannst es dir auch einfacher machen, denn passierte Tomaten oder auch mit kleinen Stücken bekommst du fast jedem Supermarkt zu kaufen. Halte direkt Ausschau. Die Zutaten sollten hier wirklich nur Tomaten und Wasser sein. Andere Zusätze brauchen du und deine Familie nämlich nicht. Je nach Konsistenz und dem Zugeben von Wasser kannst du schnell eine Tomatensoße zaubern. Kinder lieben es und du punktest dann nicht nur mit gesunden, sondern auch mit leckerem Essen. 

Wusstest du eigentlich schon, dass Kakao eigentlich gar nicht so süß ist? Das, was wir in der heißen Schokolade oft vorfinden, ist Zucker. Denn der reine Kakao schmeckt bitterscharf. Bereits die Majas und Azteken schätzen diese Wunderbohne. Heute wird sie in vielen Ländern geerntet, dann getrocknet und zuletzt zu Kakaobutter oder -pulver verarbeitet. Gerade in Sachen Kakaopulver gibt es große Unterschiede. So sind doch bei vielen industriell hergestellten Varianten Unmengen an Zucker zugesetzt worden. Warum? Ganz klar, für den süßen Geschmack. Denn süß verkauft sich besser, und man möchte anschließend mehr. Achte auf den Aufdruck auf der Kakaopackung. Stark entölt bedeutet, dass viel Öl aus dem Pulver gezogen wurde. Es lässt sich so besser mit Milch mischen, schmeckt aber milder. 

Schwach entölt ist Kakao, wenn er aromatisch ist und noch viel natürliches Öl enthält. Ein Abmischen mit kalter Milch ist schlichtweg unmöglich. Dies geht nur über ein Erwärmen. Kakao enthält von Natur aus bereits Serotonin und Dopamin, welches uns schlichtweg glücklich macht. Es wird stimmungsaufhellend und sorgt für ein ausgeglichenes Wohlbefinden. Nicht umsonst sagt man „Schokolade macht glücklich.“ Es stimmt. Aber dann doch bitte die natürlich Variante mit dem reinen Kakaopulver. Das macht dann auch deinen Körper glücklich. Kakao senkt zudem den Blutdruck und hilft, deine Gefäße elastisch zu halten. Das Schlaganfallrisiko wird dadurch ebenso reduziert.

„Gesund“, „Vital“ oder auch „Aktiv“ steht groß und breit auf den Verpackungen von vielen Müslisorten. Die Hersteller geben sich alle Mühe, um ihr Produkt so gesund wie möglich erscheinen zu lassen. Wusstest du eigentlich schon, wieviel Zucker in deinem Frühstück steckt? Natürlich sind auch andere Worte wie Dinkel und Bio verlockend, aber auch diese sagen nichts über den Zuckergehalt aus. Gerade die Knuspermüslis haben es in sich. Mit einer klassischen 500 Gramm Verpackung sind mal schnell bis zu 48 Zuckerwürfel, also ca. 145 Gramm Zucker, untergemischt. Klar isst man zum Frühstück nicht die ganze Packung, aber selbst eine Portion übersteigt die empfohlene Tagesration. Als kleine Erinnerung: die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, empfiehlt 25 Gramm pro Tag. Es macht zudem keinen großen

Unterschied, wie teuer das Müsli ist. Von Discounterprodukten bis Top-Marken sind überall Zuckerfallen dabei. Greife hier einfach zu einem Basismüsli und achte auf die Zutatenliste und die Nährwerttabelle. Mit frischem Obst und Nüssen kannst du dein Müsli beliebig variieren. Du kannst aber auch selbst ein tolles Müsli herstellen. 

Gemüsebrühe ist einer der häufigsten Produkte, die viel versteckten Zucker, aber auch alle möglichen Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker enthalten. Auch wird eine Menge Hefe beigemischt. Wir verwenden es recht häufig beim Kochen, da es unserem Essen immer einen wunderbaren Geschmack gibt. Aber gibt es diese Allzweckwürzmischung auch als gesunde Variante? Ja! Man muss zwar etwas suchen, aber es gibt einige wenige Hersteller, die auf Zucker und andere Zusätze verzichten. Die mit beste Variante ist, wie soll es anders sein, seine eigene Gemüsebrühe herzustellen. Und das ist gar nicht so schwer. Du nimmst einfach ein paar Möhren, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Liebstöckel und Knollensellerie. Schneide alles klein und backe es 120 Min. bei 75°C. Vermenge das getrocknete Gemüse mit 

Salz und pulverisiere alles. Bei 500 Gramm Gemüse empfehlen wir nicht mehr als 50 Gramm Salz. Es ist dann für mindestens 1 Jahr lang haltbar. Viel Spaß beim Nachmachen. Du wirst merken, dass der Geschmack nochmal ein ganz anderer ist als eine gekaufte Instantbrühe.

Wer bisher glaubte, dass Babykekse gesund seien, der irrt leider. Es gibt den ein oder anderen Hersteller, der sich absichtlich gegen die Meinung der Mediziner für einen extrem hohen Zuckeranteil entscheidet. Und warum? Na klar, weil die Kinder dann mehr davon möchten. So ging zum Beispiel der Preis für die beste Werbelüge 2017 (auch genannt Goldener Windbeutel) an einen Babykeks, der ab dem 8. Monat zugelassen ist. Er soll bei den ersten Knabberversuchen helfen. So steht es auf der Verpackung. Aber in Wahrheit sind über 25% Zucker enthalten. Das ist so viel wie ein kleiner Schokomuffin. Wusstest du das eigentlich schon? Leider müssen wir Eltern hier ganz genau hinschauen, denn nicht alles in der Babyabteilung ist gesund. Unserer Meinung nach ist davon leider sehr viel nicht brauchbar für Kinder. Dies war damals

unser Ansporn, weil es dort vielen von uns Müttern so geht, oder? Also Augen auf und lieber einmal mehr auf die Zutatenliste und Nährstofftabelle schauen.

Wenn auf der Tütensuppe mit Großbuchstaben „aus erntefrischem Gemüse“ steht, solltest du wachsam sein. In unserer Welt mit Fertigprodukten wird vieles einfacher und schneller. Ja selbst ganze Menüs kannst du innerhalb von 2 Minuten in der Mikrowelle erwärmen und genießen. Ist das gesund? Ich glaube kaum. Eines kannst du dir direkt merken: je mehr ein Lebensmittel verarbeitet wird, desto mehr Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker sind enthalten und desto ungesünder ist es. Oft sind auch viele ungesunde Fette im Spiel, wie hier bei dem Klassiker für Kinder: Pommes & Chicken Nuggets. Und unser größter Feind der Zucker ist ebenso in großen Mengen enthalten. Denn Zucker hat neben dem Geschmack noch eine andere, entscheidende Wirkung: die Konservierung. Zucker ist für die Industrie ein sehr günstiger Rohstoff und wird

leider überall beigemischt. Und die Kunden wollen aufgrund des Zucker mehr und mehr essen. Er macht regelrecht süchtig. Daher sind Fertigprodukte wie Tiefkühlpommes und Chicken Nuggets aus unserer Sicht kein gesundes Essen für unsere Kleinen. Müssen sie aber daher auf Pommes verzichten? Nein, bestimmt nicht. Denn mit nur wenig Aufwand kannst du sehr leckere und gesunde Pommes selbst machen.

Joghurt ist eine leichte Mahlzeit, kann aber schnell zur Kalorienbombe werden. Wusstest du eigentlich schon, wie viel Zucker in so einem kleinen Becher steckt? Bei einem Erdbeerjoghurt von 250 Gramm sind ca. 11 Würfelzucker enthalten. Das ist wirklich enorm viel. Wenn man bedenkt, dass ein Würfelzucker 3 Gramm sind, macht das bereits 33 Gramm Zucker. Die WHO, die World Health Organisation, gibt uns als grobe Richtlinie eine Zuckermenge von 25 Gramm pro Tag vor. Das wird als gesund eingestuft. Diese kleine Becher frischer und leichter Joghurt erfüllt also bereits unsere komplette Tagesration an Zucker. Wahnsinn! Wir sind immer wieder schockiert. Aber es ist nicht nur der Zucker, der uns schockiert. Etliche Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe schleichen sich regelmäßig ein. Schau einfach mal auf die Rückseite und auf die Zutatenliste. Du wirst erstaunt sein, was alles in so einem kleinem Becher steckt.

© 2019 Fräulein Immersatt

Folge uns auf

  • Fräulein Immersatt Facebook
  • Fräulein Immersatt Instagram